Arbeitsfelder
|
Die Arbeitsfelder des Zukunfts-Instituts zielen auf die Erschließung wissenschaftlichen Neulands für Frage- und Problemstellung der Umwelt- und Lebensforschung. Sie gliedern sich in die Gesamtstruktur von Arbeitsplattformen und Praxisfeldern des Zukunfts-Zentrums Barsinghausen harmonisch ein. Im Folgenden finden Sie eine Kurzdarstellung der Arbeitsfelder des Zukunfts-Instituts und deren Einbettung in den Kontext des Gesamttätigkeitsbereiches des ZZB. |
|
Diese Website wird im Laufe des Jahres 2004 mit den angekündigten Inhalten ausgestattet. Vorläufig bitten wir Sie, sich zu dem hier angesprochenen Thema in der ZZB-Internet-Bibliothek zu informieren und auf Bücher und sonstige Publikationen des Verlages EDITION ZUKUNFT zurückzugreifen. Einführung Das Zukunfts-Zentrum Barsinghausen organisiert seine thematische Arbeit nach sogenannten Arbeitsplattformen und Praxisfeldern (s. Glossar). Das Zukunfts-Institut ist in erster Linie zu den Arbeitsplattformen
sowie zu den zugehörigen Praxisfeldern tätig. Die
im Folgenden genannten Bücher und Texte können hier bestellt werden. Evolutionäre Umweltpolitik Zum Begriff Das Konzept und die Sichtweise Evolutionärer Umweltpolitik betrachten Umweltpolitik als ein Feld gesellschaftlichen Handelns, das eng mit dem Muster vernetzt ist, dem die die Entwicklung unserer Gesellschaft folgt. Evolutionäre Umweltpolitik fragt daher nicht nur nach den Zielen, Absichten und aktuellen Handlungsspielräumen der jeweiligen umweltpolitischen Akteure, sondern auch nach den grundlegenden gesellschaftlichen Entwicklungstrends die Umweltpolitik als "teilautonom" prägen. Das Konzept Evolutionärer Umweltpolitik bildet die Grundlage für mehrere Arbeitsthemen des Zukunfts-Instituts, deren gesellschaftliche Bedeutung in den kommenden Jahren zunehmen dürfte. Umweltpolitik der 2. Generation Das Konzept der Umweltpolitik der 2. Generation ist eine zeitgemäße Weiterentwicklung bisheriger umweltpolitischer Leitbilder Strategien. Es setzt auf wissenschaftlich-technischen Fortschritt und auf die zukunftsfähige Vergrößerung gesellschaftlicher Handlungsspielräume durch wissensbasiertes Handlungsmanagement. Das Konzept einer Umweltpolitik der 2. Generation greift damit die Nachhaltigkeitsthematik unter Fortschrittsgesichtspunkten auf und führt sich über sich selbst hinaus. Umweltpolitik der 2. Generation erweitert ihren eigenen Handlungsspielraum gegenüber herkömmlicher Umweltpolitik durch die bewusste Integration von Wissens-, Qualitäts- und Handlungsmanagement sowie durch den ergänzenden und erweiterten Rückgriff auf unkonventionelles, aber für die Praxis relevantes Wissen, das in vielen Fällen auf der Grundlage einer Nachmaterialistischen Naturwissenschaft verwissenschaftlicht werden kann. Buchhinweis:
Umweltpolitik
der 2. Generation. - Natur, Geist, Technik (2003) (PDF-Datei, 331 kB) Wissensmanagement und Theoriebildung zum Ökologischen Landbau Der Ökologische Landbau ist nach wie vor die sympathischste unter den derzeit verfügbaren Agrartechnologien. Er ist wesentlich leistungsfähiger als die traditionelle Landwirtschaft, produziert jedoch niedrigere Erträge als derzeit die noch vorherrschende konventionelle Landwirtschaft. Er hat Mühe sich in der Fläche durchzusetzen, da es ihm bislang nicht gelungen ist, auf theoretischer Ebene den Nachweis seiner höheren Fortschrittlichkeit gegenüber der konventionellen auf eine materialistische Naturwissenschaft gegründeten Agrartechnologie wissenschaftlich zu belegen. Solch ein Beleg wird möglich, wenn Ökologischer Landbau auf der Basis einer Nachmaterialistischen Naturwissenschaft verwissenschaftlicht wird und damit eine, seinen eigenen Ursprüngen (Biologisch-dynamische Landwirtschaft) gemäße theoretische Fundierung erhält. Buchhinweis: Landbau-Wende (1987) (Restauflage) (PDF-Datei, 54 kB) Wissensmanagement und Theoriebildung zur Komplementärmedizin Die inzwischen durchaus beachtliche Verbreitung von Konzepten und Heilverfahren der Komplementärmedizin in unserem gesellschaftlichen Alltag gibt Anlass zu der Frage, warum es denn bislang noch nicht gelungen ist, der Komplementärmedizin einen festen stabilen und allseits anerkannten Raum innerhalb unseres Gesundheitssystems zu sichern. Ein wichtiger Grund dafür dürfte darin liegen, dass Komplementärmedizin bislang die Anforderungen der Wissensgesellschaft nicht erfüllt. Solange komplementärmedizinische Verfahren und Konzepte nicht angemessen verwissenschaftlicht sind, haben sie kaum Chancen gesellschaftlich durchgängig anerkannt und im institutionalisierten Gesundheitssystem fest verankert zu werden. Das Konzept einer Nachmaterialistischen Naturwissenschaft - insbesondere in Kombination mit dem des Gestaltenden Wissensmanagements - bietet eine tragfähige, transdisziplinäre Plattform zur Verwissenschaftlichung von Komplementärmedizin und zur Vernetzung dieser mit der etablierten wissenschaftlichen Medizin. Texthinweis: Komplementärmedizin und Nachmaterialistische Naturwissenschaft (Beitrag im Buch: "Prolog zu einer Nachmaterialistischen Naturwissenschaft" s.u.) (PDF-Datei, Die Technologie der Transmaterialen Katalysatoren Transmateriale Katalysatoren sind vereinfacht gesagt verallgemeinerte homöopathische Mittel. Transmateriale Katalysatoren spielen im Alltag unserer Gesellschaft bereits eine beachtliche Rolle, obwohl sie nicht auf herkömmlichen Wege verwissenschaftlicht werden können. Dies gilt z. B. für Bereiche wie Gesundheit, Ernährung, Landwirtschaft, Gartenbau oder auch Umweltsanierung. Das Zukunfts-Zentrum Barsinghausen bemüht sich vielfältige praktische Erfahrungen der Steuerung von Lebensprozessen und Naturgeschehen mit unkonventionellen Mitteln unter dem Modell des Transmaterialen Katalysators zu erfassen, das deren Gemeinsamkeiten in einem einfachen, aber aus-baufähigen Arbeitsmodell beschreibt. Die Technologie der Transmaterialen Katalysatoren, die vor diesem Hintergrund entwickelt und auch theoretisch fundiert werden kann, ist grundsätzlich geeignet, einen wesentlichen Beitrag zur Lösung ökologischer Probleme zu leisten sowie eine im herkömmlichen Sinn nachhaltige Entwicklung zu fördern. Transmateriale Katalysatoren unterschiedlicher Art werden im Alltag unserer Gesellschaft bereits recht umfassend genutzt. Diese, bislang wissenschaftlich nicht angemessen zu begreifenden Instrumente und Verfahren, besitzen eine, auch mit herkömmlichen Mitteln empirisch belegbare Wirkung. Es kommt nun darauf an derartige Wirkungen auch theoretisch zu erklären und ein solides wissenschaftliches Verständnis Transmaterialer Katalysatoren zu gewinnen. Dies wird vermutlich nur auf der Grundlage einer Nachmaterialistischen Naturwissenschaft möglich sein. Transmateriale Katalysatoren zeigen, indem sie praktisch genutzt werden, Bedingungen und Möglichkeit zur Steuerung lebender Systeme auf. An ihnen und ihrer Wirkungsweise werden zugleich auch die Grenzen herrschender Mikrobiologie und Gentechnik sichtbar. Auch daran kann man ihren wissen-schaftlichen Wert und ihr Aufklärungspotenzial ablesen. Texthinweis: Transmateriale Katalysatoren - Funktionsmodell, Anwendungsbedingungen und empirische Erfahrungen (Barsinghäuser Bericht Nr. 77) (PDF-Datei, 35 kB) Das Konzept einer Nachmaterialistischen Naturwissenschaft Das Konzept einer Nachmaterialistischen Naturwissenschaft eröffnet eine neue wissenschaftliche Sicht auf Natur- und Lebensprozesse, die ein besseres Verständnis der Intelligenz und Organisationsleistung von lebenden Systemen ermöglichen. Es ist geeignet, das viele, heute weit verstreute vorliegende unkonventionelle Wissen zur Wirksamkeit des Geistigen in Natur- und Lebensprozessen, da wo dies möglich ist zu verwissenschaftlichen und es auf einer gemeinsamen Plattform mit dem heutigen naturwissenschaftlichen Wissen zusammenzuführen. Dabei werden Hypothesen über die Existenz und Wirksamkeit des Geistigen im Naturgeschehen - wie immer man sie im Einzelnen auch zu fassen suchen vermag - als paradigmatische Grundannahmen zugelassen. Das Konzept einer Nachmaterialistischen Naturwissenschaft ermöglicht es, viele im herrschenden Wissenschaftsmodell nur schwer oder gar nicht erklärbare, empirische Erfahrungen zu integrieren und wissenschaftlich zu deuten. Es bietet eine leistungsfähige Basis für das Verständnis Transmateriale Katalysatoren und eröffnet hoffnungsvolle Wege für eine zukunftsfähige Verwissenschaftlichung des Ökologischen Landbaus. Buchhinweis: Prolog zu einer Nachmaterialistischen Naturwissenschaft - Orientierungen, Konzept, einführende Beispiele (2004) (PDF-Datei, 191 kB) Buchhinweis: Gestaltendes Wissensmanagement und Transdisziplinäre Wissenschaft - Grundlagen, Konzept, Vorgehensweise und Leistungspotenzial (2004) (PDF-Datei, |